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Monica Perez Miranda, Leiterin des Kolping-Bildungszentrums St. Ana in Mexiko-Stadt, und Ramiro Aguilar, der als Agraringenieur die Kaffeeproduzent*innen in Honduras betreut, waren Anfang September zu Gast in Deutschland. Anlass ihres Besuches war das 40-jährige Jubiläum des Kolping-Entwicklungshilfe e. V. Bielefeld – Minden – Lippe. Monica Perez Miranda berichtete von der Arbeit des Kolping-Bildungszentrums in Mexiko-Stadt. Dort bietet KOLPING Mexiko Bildungsgänge für Jugendliche und junge Erwachsene an, die eine Ausbildung abgebrochen oder keine andere Möglichkeit einer Ausbildung haben. "Die jungen Menschen werden bei uns auch befähigt, ein eigenes Kleinunternehmen zu gründen. Sie erhalten unter anderem Kenntnisse in Betriebswirtschaft und Marketing", berichtete Miranda. In Honduras sind die meisten Kolpingmitglieder in der Landwirtschaft tätig. Viele von ihnen produzieren Kaffee, der bei uns als fair gehandelter TATICO-Kaffee verkauft wird, erläuterte Ramiro Aguilar. Der Klimawandel stelle die Produzent*innen vor große Herausforderungen. Die Klimaveränderungen führe zu Schädlingsplagen und einem erhöhten Bedarf an Bäumen, die den Kaffeepflanzen Schatten spenden.
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