An der Nähschule ausgebildete Schneiderin bei der Arbeit.
Hilfe zur Selbsthilfe
Pfarrer Suresh Kumar Sure und Pfarrer Dr. Robert Nandkisore, Priester in der Pfarrei St. Peter und Paul Rheingau, bei der Übergabe der Starterkits
Der indische Priester Suresh Kumar Sure, Präses der Kolpingsfamilie Oestrich, hat im Februar 2024 in seiner Heimatstadt Komarole eine Nähschule gegründet. Inzwischen haben dort schon 100 Frauen eine fünfmonatige Ausbildung absolviert.
Ein Hilfsansatz ganz im Geiste von Adolph Kolping: „Uns hat von Anfang an überzeugt, dass die Frauen durch die Nähschule zur Selbsthilfe befähigt werden“, sagt Axel Krummeich, Diözesanvorsitzender im DV Limburg und im Leitungsteam der Kolpingsfamilie Oestrich. „In der 40.000-Einwohner-Stadt Komarole gibt es einen großen Bedarf an geschneiderter Kleidung im typischen Stil des Landes. Diese kann man nicht von der Stange kaufen.“ Damit die Frauen den Unterhalt für ihre Familie erarbeiten können, erhielt bisher jede Absolventin der Nähschule ein „Starterkit“ als Starthilfe: eine Nähmaschine, dazu einen kleinen Betrag als Anschubfinanzierung für Zubehör und Stoff. Der Bezirksverband und Kolpingsfamilien im DV tragen aus eigenen Mitteln und Aktionen zur Umsetzung des gesteckten Ziels bei, darüber hinaus helfen Spenden egal in welcher Höhe.
Mit Unterstützung von KOLPING INTERNATIONAL sei nun mittelfristig die Gründung einer Kolpingsfamilie in Komarole das Ziel. Diese neugegründete Kolpingsfamilie möchte der Bezirksverband dann dabei unterstützen, das Projekt auf eigenständige, tragfähige Füße zu stellen.
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