Pilger der Hoffnung sein

Traditionelle Thüringer Kolping-Wallfahrt im Zeichen des Heiligen Jahres

„Ein Christ muss Hoffnung ausstrahlen“, betonte Diözesanpräses Winfried Mucke am letzten August-Sonntag bei der alljährlichen Wallfahrt des Thüringer Kolpingwerkes zur Antoniuskirche in Worbis. „Diese Hoffnung, die gerade im Heiligen Jahr allseits betrachtet wird“, so der Prediger, „ist eine Gewissheit, die auf Gottes Verheißungen gründet!“ Ausdrücklich erinnerte Pfarrer Mucke die Wallfahrer aus 14 Kolpingsfamilien der Bistümer Erfurt und Fulda daran, dass ihr Gründer Adolph Kolping ein Mensch der Hoffnung war, der seine Aufgaben erkannte und dann ganz annahm. „Dies gilt auch heute für uns“, unterstrich Mucke.

Ganz in dieser Intention standen die abschließende Andacht der Kolpingmitglieder sowie ihre „Pausengespräche“. So baten die Wallfahrer Gott im Gebet inständig um die Gaben des Heiligen Geistes, um den Frieden für alle Menschen dieser Welt und für eine bleibende Lebendigkeit ihrer eigenen Kolpingsfamilien.  

Der Eichsfelder Wallfahrtsgottesdienst der Thüringer Kolpingmitglieder, den es regelmäßig seit 1980 gibt, wurde vom Concordia-Chor Gernrode (Leitung Rolf Berend) festlich umrahmt, so dass die Teilnehmer auch dadurch wieder von einer frohmachenden Begegnung rund um das Antonius-Heiligtum von Worbis sprechen konnten.                                                                 

Text: Michael Meinung  

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