Zeichen der Verbundenheit

Der Diözesanverband Erfurt hat 1.131 Weihnachtspäckchen in die Ukraine geschickt.

Der Alltag für die Menschen in der Ukraine ist geprägt von Angst, Unsicherheit und Erschöpfung. Russische Angriffe treffen längst nicht mehr nur den Osten des Landes – und die Sorge um die Zukunft ist allgegenwärtig. Gerade in dieser Situation kann ein Zeichen der Verbundenheit mehr bedeuten, als man auf den ersten Blick vermutet. So haben die Kolpingsfamilien des DV Erfurt einen Hilfstransport mit 1.131 Weihnachtspäckchen – gesammelt ausschließlich in Thüringen –sowie zahlreichen weiteren Sachspenden auf den Weg gebracht. Koordiniert wurde die Verteilung vor Ort von Vasyl Savka, Geschäftsführer von KOLPING Ukraine, der sich in einer Videobotschaft zutiefst dankbar zeigte. Der Dank galt nicht nur für die materielle Unterstützung, sondern besonders für das Gefühl, nicht vergessen zu sein. „Für uns bedeutet Eure Unterstützung weit mehr als materielle Hilfe“, sagte Savka. „Sie zeigt den Menschen hier, dass sie nicht allein sind, dass es Freunde gibt, die an sie denken und ihnen zur Seite stehen – besonders jetzt, wo vieles ungewiss ist und der Alltag oft herausfordernd bleibt.“

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Spendenbereitschaft weit über Thüringen hinaus

Die Kolpingsfamilien zeigten sich überwältigt von der Resonanz. Die Aktion reichte diesmal über Thüringen hinaus: Aus dem gesamten Bundesgebiet gingen ergänzend finanzielle Spenden ein, die den Hilfstransport unterstützten. Der überwiegende Teil der Spendenarbeit, Organisation und Sammlung lag jedoch bei den Kolpingsfamilien in Thüringen. 

Text: Annette Müller, Kolping DV Erfurt

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