Freust Du Dich schon auf Weihnachten?

Weihnachtschmuck weit und breit: Ein sehr beliebtes Motiv darunter ist der Stern. Er geht zurück auf den Stern von Bethlehem. Gab es diesen Stern?

Illustration des Kolpingjugend-Maskottchens Schnuffi

Schnuffi

Wohnungen und Häuser werden jetzt mit Weihnachtsschmuck dekoriert, darunter viele Sterne. Die gehen auf den Stern von Betlehem zurück. In der Bibel wird nämlich beschrieben, dass ein neuer, hell strahlender Stern am Himmel aufging, als Jesus geboren wurde. Weise aus dem Morgenland haben darin ein Zeichen gesehen, dass ein neuer König aufgetaucht ist. Darum sind sie dem Stern gefolgt, bis sie Jesus als Baby mit Maria und Josef im Stall gefunden haben. So berichtet es der Evangelist Matthäus. 

Gab es den Stern von Betlehem wirklich?

Früher glaubten die Menschen, dass die Bahnen der Sterne und Planeten besondere Ereignisse ankündigen. Schon lange wissen Forscher*innen, wie sich Himmelskörper bewegen, darum können sie auch rückwärts rechnen, wie der Sternenhimmel vor über zweitausend Jahren, als Jesus geboren wurde, ausgesehen haben mag. Manche haben vermutet, dass der Stern von Betlehem ein Komet gewesen sein könnte: Das sind riesige Eisklumpen im Weltall, die oft nur alle paar hundert Jahre in der Nähe der Erde vorbeiziehen und dann mit ihrem Schweif einige Tage lang am Himmel zu sehen sind. 

Konjunktion

Andere meinten, es könnte die Explosion eines sterbenden Sternes viele Lichtjahre von uns entfernt gewesen sein. Am wahrscheinlichsten aber hat es sich um eine Konjunktion gehandelt: also zwei Himmelskörper, die scheinbar ganz nah zusammenstehen. Damals waren das die Planeten Jupiter und Saturn. Sie sind in Wahrheit viele Millionen Kilometer voneinander entfernt, aber manchmal liegen ihre Bahnen so, dass es von der Erde aussieht, als würden sie direkt nebeneinander stehen. Zusammen strahlen sie dann extrem hell und wirken so, als wären sie nur ein einziger Stern.

Was im Leben wirklich wichtig ist

Dem Evangelisten Matthäus war das alles aber vermutlich ziemlich egal. Ihm ging es mit seiner Geschichte um etwas anderes. Er beschreibt, wie die Weisen aus dem Morgenland nach einem mächtigen König in einem prächtigen Palast suchen und stattdessen ein kleines Baby in einem Stall finden. Das verändert ihre Sicht auf das, was im Leben wirklich wichtig ist. Und dass ein kleines Kind genauso wertvoll ist wie ein großer König.

Weihnachtsstern aus Butterbrottüten

Du brauchst 8 Butterbrottüten, Kleber und Schere.

  • Klebe Deine Butterbrottüten aufeinander. Die Öffnungen der Tüten zeigen in dieselbe Richtung und bleiben offen. 
  • Jetzt schneidest Du von deinem Tütenstapel die obere linke und rechte Ecke ab, sodass eine Spitze entsteht.
  • Wenn Du magst, schneidest Du noch zwei oder drei Dreiecke in die Ränder, das ergibt später ein schönes Muster. Aber schneide nicht bis in die Mitte der Tüten, sonst hält der Stern später nicht.
  • Nun ziehst Du deinen Tütenstapel oben an der Spitze vorsichtig auseinander. Dabei entsteht ein Kreis, bis die erste und die letzte Tüte sich berühren. Klebe jetzt diese beiden Seiten aneinander. 
  • Dein Stern ist fertig! Wenn Du willst, ziehst Du mit einer Nadel einen Faden durch eine der Spitzen. So kannst Du deinen Stern aufhängen.
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