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Kim und Luca haben ähnliche Wünsche für ihr Leben. Doch ihre Familien verfügen über sehr unterschiedliche finanzielle Möglichkeiten. Was das für Schule, Freizeit, Studium und den Weg ins Erwachsenenleben bedeutet, hat die Kolpingjugend beim Katholikentag in einer Gegenüberstellung vergleichbar gemacht.

9 Jahre alt.
8 Jahre alt.
Die Eltern haben beide einen akademischen Abschluss und arbeiten Vollzeit in der Medienbranche und in einer Bank.
Die Eltern haben einen niedrigen Bildungsabschluss. Ein Elternteil befindet sich in einer geförderten Maßnahme, ein Elternteil arbeitet in Teilzeit im Mindestlohnsektor.
Das monatliche Nettoeinkommen der Familie liegt bei 6.400 € zuzüglich 259€ Kindergeld.
Die Familie hat 2.800 € zur Verfügung. Das Geld setzt sich aus vier Beträgen zusammen: 950 € Teilzeit-Gehalt, 1.441 € aufstockendes Bürgergeld, 150 € Weiterbildungsgeld vom Jobcenter sowie 259 € Kindergeld, das mit dem Bürgergeld verrechnet wird. Zusätzlich bekommt Luca 15 € für den Sportverein aus dem Bildungs- und Teilhabepaket.
Davon zahlen sie Miete inklusive der Nebenkosten, Heiz- und Stromkosten, Internetverträge und Versicherungen.
Während die Wohnkosten (Miete, Nebenkosten und Heizkosten) durch den Bürgergeldbezug übernommen werden, müssen Strom, Internet und Versicherungen selbst bezahlt werden.
Die Familie lebt damit in der oberen Mittelschicht.
Die Familie lebt knapp über der Armutsgrenze.
Die Wahrscheinlichkeit, dass Kim ein Gymnasium besucht, liegt bei 75,3 Prozent.
Die Wahrscheinlichkeit, dass Luca ein Gymnasium besucht, liegt bei 28,2 Prozent.
Kim hat keinen Anspruch auf BAföG, wird aber durch die Eltern mit 1.300 € (inklusive des Kindergeldes) unterstützt. Kim hat das Geld sofort mit dem Auszug in die WG auf dem Konto.
Luca hat einen Anspruch auf den BAföG-Höchstsatz von 992 €. Außerdem bekommt Luca das Kindergeld. Auf die BAföG-Zusage wartet Luca 10 Wochen. Bis das erste Geld auf dem Konto ist, muss Luca noch einmal drei Wochen warten.
In der WG wird Kims Ersteinrichtung von den Eltern bezahlt. Sie ist komplett neu.
Lucas Ersteinrichtung in der WG besteht aus den alten Kinderzimmermöbeln.
Die Wahrscheinlichkeit, dass Kim einen Hochschulabschluss machen wird, liegt bei 56 Prozent.
Die Wahrscheinlichkeit, dass Luca einen Hochschulabschluss machen wird, liegt bei 12 Prozent.
Kim hat nach dem Studium keine Schulden.
Nach dem Studium hat Luca Ausbildungsschulden in Höhe von 10.010 €.
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