Kolping wird klimaneutral

Die Bundesversammlung hat beschlossen, dass Kolping Deutschland auf Bundesebene bis spätestens 2035 klimaneutral wird.

Die Bundesversammlung hat beschlossen, dass Kolping Deutschland auf Bundesebene bis spätestens 2035 klimaneutral wird. Damit bekennt sich Kolping Deutschland ausdrücklich zur Bewahrung der Schöpfung und übernimmt Verantwortung für eine nachhaltige und klimagerechte Zukunft.

Der Beschluss verpflichtet die Bundesebene, ihre gesamte Arbeit schrittweise klimaneutral zu gestalten. Dazu werden Emissionen systematisch erfasst, reduziert und – wo unvermeidbar – kompensiert, etwa durch Förderung von Projekten in Kooperation mit KOLPING INTERNATIONAL, im Rahmen von lokalen Waldprojekten oder Projekten zur Erzeugung regenerativer Energie.

 

“Klimaschutz ist kein Randthema, sondern Ausdruck unseres christlichen Selbstverständnisses.”

Katharina Diedrich, Bundesleiterin der Kolpingjugend Deutschland

Der Weg zur Klimaneutralität umfasst eine Reihe konkreter Schritte: die Treibhausgas-Bilanzierung aller relevanten Aktivitäten; die Entwicklung einer Klimaschutzstrategie mit verbindlichen Reduktionszielen für den Verband sowie die Einrichtungen und Unternehmen; Maßnahmen in Bereichen wie Energieeffizienz, Mobilität, Ernährung und Beschaffung; die Kompensation unvermeidbarer Emissionen durch soziale Klimaschutzprojekte sowie Bildungs- und Unterstützungsangebote für Diözesanverbände und Kolpingsfamilien sowie eine aktive Kommunikation und Kooperation mit kirchlichen und gesellschaftlichen Partnern.

Der Beschluss wurde vom Bundesvorstand initiiert und mit überwältigender Mehrheit angenommen.

Der Beschluss im Wortlaut (PDF)

 

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